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Kommentare  

#649 Attraktionen! 2021-04-09 22:41
zitiere TTS:

4) Wird bei der historischen Betrachtung der Feldbergrennen auch diese Quelle genutzt werden?

https://www.spiegel.de/politik/das-motorclub-regime-a-531d80ef-0002-0001-0000-000028957212?context=issue


Immer wieder schön, dieser Artikel!

Ähnlich der Bericht in einem Alpinforum, der schon 2012 die lauschigen und einladenden Attraktionen auf der Wasserkuppe dokumentiert. Attraktionen, Attraktionen, wie sie so ein Mittelgebirgsgipfel unbedingt braucht...

https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=43985

Man beschütze bitte unseren Berg vor solchen Grausamkeiten!
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#648 Feldberghof 2021-04-09 16:31
"Wiedereröffnung steht bald bevor"

Das meldete die FNP vor 14 Monaten. Dann kamen Meldungen, dass im Frühjahr 2021 mit der Wiedereröffnung zu rechnen sei. Weiß jemand, ob sich da oben etwas tut? Auf den Bildern der Webcam sieht man nur seit Wochen den selben Container stehen. Das Frühjahr endet ja bekanntlich am 21. Juni.
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#647 Müll 2021-04-09 15:15
https://www.usinger-anzeiger.de/lokales/neu-anspach/bund-usingenanspach-sind-kein-mullentsorgungsverein_23483333
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#646 TTS 2021-04-09 13:22
zitiere UA:
https://www.usinger-anzeiger.de/lokales/schmitten/zukunftsinitiative-feldberg-sieht-taunusgipfel-auf-optischem-tiefpunkt_23470610?


Beim Lesen des Artikels kommen doch einige Fragen auf:

1) Warum ist der Taunus Touristik Service nicht in die Planungen eingebunden?

2) Es gibt ein Logo für die Taunusregion. Soll es durch ein neues ersetzt werden?

3) Wie steht der Kreis zu den Plänen? Immerhin hat er das Recht zur Nutzung der Drachenwiese.

4) Wird bei der historischen Betrachtung der Feldbergrennen auch diese Quelle genutzt werden?

https://www.spiegel.de/politik/das-motorclub-regime-a-531d80ef-0002-0001-0000-000028957212?context=issue
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#645 UA 2021-04-07 09:34
https://www.usinger-anzeiger.de/lokales/schmitten/zukunftsinitiative-feldberg-sieht-taunusgipfel-auf-optischem-tiefpunkt_23470610?
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#644 Hauptsache Feldberg? 2021-04-04 17:03
zitiere Osterbesucher:
https://www.google.de/amp/s/www.usinger-anzeiger.de/amp/lokales/hochtaunus-und-region/landkreis-hochtaunus/oster-andrang-kreis-empfiehlt-routen-abseits-des-feldbergs_23443275


Wir haben gerade einen netten Spaziergang etwas abseits des Feldberges gemacht. Die an der Strecke liegenden Parkplätze waren zu ca. 20 Prozent belegt, im Wald traf man alle Viertelstunde mal ein paar Spaziergänger.

Wenn es ein Problem "hier oben" gibt, dann die völlig unsinnige Konzentration auf das Feldbergplateau und dessen direkte Umgebung. Warum man das mit einer Seilbahn noch weiter verfestigen möchte, verstehe wer will.

Gesichtete Müllmenge auf dem Spaziergang:
1 Tempo-Taschentuch. Es geht also auch anders.
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#643 Osterbesucher 2021-04-02 19:08
https://www.google.de/amp/s/www.usinger-anzeiger.de/amp/lokales/hochtaunus-und-region/landkreis-hochtaunus/oster-andrang-kreis-empfiehlt-routen-abseits-des-feldbergs_23443275
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#642 Zwang! 2021-03-23 09:19
zitiere Keine Nachfrage:

Der Shuttle Bus zum Großen Feldberg wurde doch auch nach einer Testphase eingestellt, einfach weil es keine Nachfrage gab.
https://taunus.info/files/brochures/15120353475480.pdf


Der Shuttle-Bus ist auch gescheitert, weil die Zufahrt für den MIV nicht gesperrt wurde. Warum sollten PKW-Fahrer an der Siegfriedstraße parken und dort auf den Bus warten, wenn die freie Fahrt zum Plateau möglich ist?

Bei marktüblichen Preisen für eine Seilbahnkarte werden viele Besucher weiterhin mit dem PKW anreisen, zumal die Parkplätze an der Hohemark schon am frühen Vormittag belegt wären.

Die Studie geht davon aus, dass 30 Prozent der Seilbahnfahrer mit der U3 kommen, 70 Prozent aber mit dem PKW.

Die Sperrung für den MIV wird es schon wegen der Angst vor dem Gejammer der Bikerlobby nicht geben. Diese Sperrung wäre aber der erste Schritt für den von allen Parteien gefordertern "nachhaltigen Tourismus".
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#641 Keine Nachfrage 2021-03-22 16:22
zitiere 57-er:
...Das soll sich wirklich ändern, wenn die Seilbahn zum mindestens 10-fachen Preis den 57er ersetzt?


Der Shuttle Bus zum Großen Feldberg wurde doch auch nach einer Testphase eingestellt, einfach weil es keine Nachfrage gab.
https://taunus.info/files/brochures/15120353475480.pdf

Die Leute wollen halt mit dem Auto fahren.
Papa möchte mal statt alltäglichem Stadt- und Autobahnverkehr mit dem Auto hübsch durch die Landschaft cruisen, Mutti hat den ganzen Freßkorb, Getränke, Windeln und sonstwas dabei, die Kids schleppen auch alles mögliche mit und quengeln eh schon rum, weils ihnen nicht schnell genug geht, Hund ist in der Box hinten gut untergebracht, da ist es schon gut, gleich oben in der Nähe des Ziels das Versorgungsfahrzeug in Reichweite zu parken, die paar Kilometer und Minuten mehr kosten ja auch nicht viel. Seilbahn, ja vielleicht einmal, zweimal, dann ist auch gut und man fährt wieder mit dem Auto.
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#640 57-er 2021-03-21 17:32
Wer die Bilder der Webcam auf dem Feldbergplateau von diesem Wochenende anschaut, wird sich wundern, wie wenig dort los ist. Die Besucher hätten alle leicht mit dem 57er-Bus anreisen können. Der fährt nur leider meist leer durch die Gegend, während die Menschen mit dem PKW anreisen. Das soll sich wirklich ändern, wenn die Seilbahn zum mindestens 10-fachen Preis den 57er ersetzt?
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#639 Zack, zack! 2021-03-16 16:35
zitiere Feldberg meiden:

Ich glaube, damit täte man "Der Höhe" keinen Gefallen!


Der neue Pächter des Feldberghofes wird an den Spitzentagen richtig schnell sein müssen. Die PKW-Seilbahner werden nämlich nicht viel Zeit haben. Wenn man annimmt, dass 50 Prozent von ihnen zwischen 9 und 13 Uhr anreisen, dürfen die frühen Vögel leider nur 105 Minuten im Naturpark bleiben. Dann müssen sie ihren Parkplatz an der Hohemark wieder geräumt haben. Die später anreisenden Gäste dürfen dann etwas länger bleiben.

Für eine Einkehr im Feldberghof samt Wanderung zur Hohemark reicht das natürlich nicht.

Verteilen sich die PKW-Seilbahner gleichmäßig über die gesamte Betriebszeit von 12 Stunden, dürfen sie alle ganze 3 Stunden bleiben. Ein Teil der Gäste muss dann halt, außer im Sommer, eine Nachtwanderung zur Hohemark antreten.

So habe ich mir nachhaltigen und sanften Tourismus immer vorgestellt.
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#638 Stimmt das? 2021-03-15 14:02
@ #632

"500.000 Fahrgäste wären etwa 1.500 Fahrgäste pro Tag ..."


Ich habe wegen Ihrer Frage noch mal einen Blick in die Studie geworfen. Dort wird für den Fall des Baus der Pendlerbahn die Einstellung der Buslinie 57 zwischen Hohemark und Feldberg empfohlen, die durch die Seilbahn überflüssig würde. Leider entfallen dadurch auch die Haltepunkte am Sandplacken, in Reifenberg und am Rotes Kreuz. Aber der Tourismus ist nun mal wichtiger.

Die Einsparung wird mit rund 86.000 Buskilometern zu 2,50 Euro beziffert, in Summe also 215.000 Euro.

Der Fahrtzeitgewinn wird mit ca. 1.400 Stunden zu 7,10 Euro beziffert, in Summe also rund 10.000 Euro.

Grundlage ist eine Verkehrserhebung, die zwischen Feldberg und Hohemark ein Aufkommen von rund 5.300 Fahrgästen ermittelte. Im Jahr!!

Wenn die Zahlen stimmen, sitzen im 57er Bus durchschnittlich 1,11 Fahrgäste der Teilstrecke Hohemark-Feldberg-Hohemark.

Helau!
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#637 Müllsammelaktion 2021-03-14 12:45
Wie das dann aussehen wird, wenn durch eine Seilbahn und die dafür offenbar notwendigen zusätzlichen "Attraktionen" weitere "Spaßtouristen", denen der Berg allein nicht genug ist, in großer Anzahl angelockt würden, kann man an der an diesem Wochenende stattfindenden Müllsammelaktion der UMPAS im Feldberggebiet erkennen. Bitte verfolgen sie die entsprechenden Presseberichte in den nächsten Tagen!
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#636 Anreicherung 2021-03-14 11:35
zitiere 1.500 Fahrgäste/Tag:

500.000 Fahrgäste wären etwa 1.500 Fahrgäste pro Tag, egal, ob Wochentag, Wochenende, Feiertag, gutes oder schlechtes Wetter. Halten sie diese Zahl als Einheimischer bzgl. der normalerweise üblichen Touristenzahlen für realistisch?


Die Studie geht davon aus, dass die von Touristikern ersehnte "Anreicherung" des Feldbergs mit Sommerrodelbahn, Baumwipfelpfad etc. endlich vollzogen werden kann, wenn die Seilbahn erst mal gebaut ist.

Die Rede ist von "touristischen Frequenzbringern" wie:

­"- eine Gastronomie, die die Bandbreite der Bedürfnisse abdeckt
- eine Sommerrodelbahn
­- ein Baumwipfelpfad
­- eine Hängebrücke
­- ein Downhill Bikepark etc."

500.000 Seilbahnfahrer sind dann durchaus realistisch.

Meine Prognose: Wird der Plan weiter verfolgt, gibt es einen sehr langen Streit, ob der Naturpark zum kommerziellen Freizeitpark umgewidmet werden soll.
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#635 Denkbar 2021-03-14 11:01
zitiere 1.500 Fahrgäste/Tag:

Halten sie diese Zahl ... ?


Diese Zahl scheint mir durchaus erreichbar, weil das Einzugsgebiet wirklich groß ist.
Allerdings wird die Sache, gerade für Familien, richtig teuer werden.

Die Masse wird auch mit Seilbahn weiterhin hauptsächlich an sonnigen Sonn-, Feier- und Ferientagen kommen. Bisher ist der Feldberg ja nur im Winter bei Sonne und Schnee wirklich überlaufen. Das könnte künftig auch im Sommer öfter der Fall sein.

Eine frühere Studie setzt den Anteil der Besucher an Spitzentagen mit (völlig unbelegten) 1,5 Prozent an. Wenn das stimmt, würden an diesen Tagen mindestens 7.500 Seilbahnfahrer an der Hohemark ankommen und 70 Prozent davon mit dem PKW. Mal sehen, ob Oberursel der Verlagerung des Parkplatzchaos in den Oberurseler Norden zustimmt.

Lustig wird es, wenn die Menschen erkennen, dass es auch an Seilbahnen bei Hochbetrieb Wartezeiten gibt.
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#634 So ist es! 2021-03-14 10:47
zitiere Feldberg meiden:

Ich glaube, damit täte man "Der Höhe" keinen Gefallen!


Die weitere Förderung eines ohnehin an Spitzentagen überlaufenen Ausflugszieles ist nicht wirklich sinnvoll. Die Steigerung der Wertschöpfung wäre eher angebracht, ist aber wegen der Lage des Bergs für die kleinen Gemeinden "hinnerm Bersch" nur sehr schwer möglich. Seilbahnfahrer werden nur nach Schmitten etc. kommen, wenn sie sich verlaufen haben.

Lediglich der Feldberghof, der Kiosk im Turm und die Gastronomie an der Talstation werden profitieren. Dazu kommen noch die Talwanderer, die am Fuchstanz einkehren.

Der Traum vom segensbringenden Tourismus ist aber in Schmitten so verbreitet, dass wir uns auch in 20 Jahren noch im Kreise drehen werden.
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#633 Feldberg meiden 2021-03-13 19:44
Und wenn denn soviele kämen, wäre das gut für den Berg und uns, wollen wir das tatsächlich?
Wir meiden den Berg ja jetzt schon an den verdächtigen schönen Tagen, aber dann würden wir uns vermutlich endgültig und ausschließlich zum Wandern auf den Hintertaunus fokussieren, obwohl wir den Berg von zu Hause aus fußläufig erreichen können.

Ich glaube, damit täte man "Der Höhe" keinen Gefallen!
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#632 1.500 Fahrgäste/Tag 2021-03-13 19:43
zitiere Seltsam:
Die Studie geht bei Kosten von 53 Millionen für die nackte Seilbahn und 500.000 Fahrgästen pro Jahr von einem durchschnittlichen Ticketerlös von 10 Euro aus.


500.000 Fahrgäste wären etwa 1.500 Fahrgäste pro Tag, egal, ob Wochentag, Wochenende, Feiertag, gutes oder schlechtes Wetter. Halten sie diese Zahl als Einheimischer bzgl. der normalerweise üblichen Touristenzahlen für realistisch?

Kommt mir deutlich zu hoch vor!

Klar gibts Hochansturmtage, aber den Rest der Zeit ist doch da oben eher (schon wetterbedingt) GsD weniger los, Wandererparadies für Rentner, ganz Wetterfeste und Mountainbiker (die brauchen und wollen vermutlich sowieso alle keine Seilbahn...) oder Leute, die zufällig mal nicht arbeiten müssen.
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#631 Seltsam 2021-03-11 18:35
Die Studie geht bei Kosten von 53 Millionen für die nackte Seilbahn und 500.000 Fahrgästen pro Jahr von einem durchschnittlichen Ticketerlös von 10 Euro aus.

"Bei vergleichbaren Attraktionen werden Fahrpreise in der Größenordnung von 8 – 9 € verlangt und von den Nutzern toleriert und damit auch investiert. In der Regel wird bei einer Bergfahrt der Preis für die anschließende Talfahrt reduziert, sodass ein Preis je Berg- und Talfahrt von 14 € unterstellt werden kann. Einige Besucher werden jedoch ins Tal wandern, sodass – auch unter Berücksichtigung von verbilligten Familienkarten - ein Preis je Fahrgast von 10 € unterstellt werden kann."

Die neue Nebelhornbahn kostet insgesamt 55 Mio. und die alte hatte im bisherigen Rekordjahr 500.000 Fahrgäste.

Die Preise für die vergleichbare Strecke liegen dort zwischen 12,50 (Talfahrt Kind) und 37,- Euro (Berg- + Talfahrt Erwachsene).

Ein Investor soll hier weniger als die Hälfte verlangen?
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#630 Transparenz 2021-03-09 12:15
zitiere Fragen:


Viel Fragen...


Interessant scheint mir auch die Frage, warum die Machbarkeitsstudie mittlerweile u.a. im Architekturforum Frankfurt diskutiert wird und dort auch Auszüge veröffentlicht werden, während sie den Bürgern in Schmitten und Oberursel von den Politikern nicht zur Verfügung gestellt wird.
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#629 Cui bono? 2021-03-09 12:06
zitiere Fragen:


Für eine Touri-Bahn brauchts ja auch wohl einen Privatinvestor, scharrt da schon wer mit den Hufen?



Gut möglich.

In der Studie sind die Kosten der Seilbahn sehr hoch angesetzt. Das ist natürlich schlecht, wenn man einen NKI größer 1 erreichen muss um an Fördergelder aus dem GVFG zu kommen. Aber das war mE nie Zweck der Studie, da es nur einige Stunden braucht, um die Pendlerströme und damit das Fahrgastpotential annähernd abzuschätzen.

Einem privaten Investor, ganz besonders wenn er auch Hersteller ist, kann das aber sehr nützlich werden, wenn es um Forderungen nach dem Ausbau der Infrastruktur durch die öffentliche Hand geht. Ich kann mir die Reden schon gut vorstellen: "Wenn die Firma XYZ 53 Millionen Euro investiert, sollten wir sie wenigstens mit dem Bau eines Parkhauses unterstützen. Immerhin dient das Parkhaus ja nicht nur den Seilbahnkunden etc. blabla."
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#628 Fragen 2021-03-09 11:07
zitiere Prioritäten?:
...Trotzdem wurde die Strecke mit Talstation am Ortsausgang von Oberreifenberg zur Vorzugsvariante gekürt.
...
Wichtiger ist, dass weniger Probleme beim Parkplatzbau zu erwarten sind.


Der gesamte Bau der Talstation in Oberreifenberg samt Parkhaus/-platz müsste im Wasserschutzgebiet stattfinden, Klasse!

Und Schmittens und Weilrods Ortsstrassen würden mächtig entlastet...(ab Ortsausgang beim Haus Siegfried in Reifenberg besteht der "Pendler-Restweg" zur Hohemark, so er denn per PKW zurückgelegt würde, nur aus Landstraße.)

Aber das "Pendlermärchen" ist ja wohl vom Tisch, was den Auftraggebern der Studie ja wohl von vornherein klar war (bzw. hätte sein müssen).

Wie involviert sind eigentlich Doppelmayr und Leitner bisher?
Für eine Touri-Bahn brauchts ja auch wohl einen Privatinvestor, scharrt da schon wer mit den Hufen?

Viel Fragen...
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#627 Keinen 2021-03-05 15:04
zitiere Vorteil?:
Frage: Beim nun forcierten Ziel Touristenbahn, welchen Vorteil davon hätten die betroffenen Kommunen Oberursel und Schmitten?


Die Studie schätzt die Kosten für Bau und Planung der Seilbahn auf 53 Millionen Euro. Die soll aber ein privater Investor aufbringen, der bis zu 5 Mio. als Zuwendungen aus dem EFRE-Programm bekommen könnte.

Schmitten ist bei der gesamten Planung völlig außen vor, darf sich aber weiterhin um die Pflege des Feldbergplateaus kümmern. Vielleicht gibt es irgendwann einmal ein wenig Gewerbesteuer vom Feldberghof.

Oberursel wird sich um die Bereitstellung der benötigten Flächen kümmern müssen, denn es werden laut Studie 450 PKW-Stellplätze benötigt. Wenn die nicht reichen, wird halt weiter in den angrenzenden Wohngebieten geparkt.

Profitieren wird vorrangig die Gastronomie an den Stationen. Wer die Kosten für die Parkplätze oder ein Parkhaus trägt ist nicht klar.
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#626 Vorteil? 2021-03-04 22:26
Frage: Beim nun forcierten Ziel Touristenbahn, welchen Vorteil davon hätten die betroffenen Kommunen Oberursel und Schmitten? So verglichen mit den etwa 100 Mio Investitionskosten, die man in den Kommunen vielleicht auch anderswo benötigt?
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#625 Denkmalschutz 2021-03-01 08:06
Der Denkmalschutz wird sich wohl kaum vor einem Genehmigungsverfahren äußern.

Aktuell ist die Position der Stadt Oberursel wohl wichtiger.

Laut Studie werden an der Hohemark 450 PKW-Stellplätze für die Seilbahn benötigt. Trotz dieser Menge gehen die Autoren von weiteren Kapazitätsproblemen beim Parken aus. Diese sollen allerdings dazu führen, dass immer mehr Besucher vom PKW auf die U3 umsteigen.

Das kann man glauben, aber die bisherigen Erfahrungen an Spitzentagen sprechen klar gegen diese Annahme.

Wahrscheinlicher ist, dass die Parkplatzproblematik an Spitzentagen zu einem erheblichen Teil von den höher gelegenen Parkplätzen nach Oberursel verlagert würde.

Mal sehen ob die Bewohner der Wohngebiete im Norden verstehen, dass ihr Wohnumfeld als Parkplatzpuffer für die Seilbahnfahrer dienen wird.

Die Position der Stadt wird dabei mE vom künftigen Bürgermeister abhängen.
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#624 Kurze Nachfrage? 2021-02-28 22:45
Egal, ob Touri- oder Pendlerbahn, kann nicht mal einer kurz bei den Denkmalschützern in Wiesbaden nachfragen, was die davon halten, direkt neben dem denkmalgeschützten Feldbergturm auf dem ebenfalls denkmalgeschützten Feldbergplateau mit seinem Gebäudeensemble ein derartiges, sicher nicht bescheidenes technisches Konstrukt zur errichten? (Hatte nicht gerade die CDU HTK eine Wahlwerbung verteilt, die dieses Ensemble sehr schön als Fotografie auf der dritten Seite führte?)
Und einer zusätzliche Kirmes á la Wiegand, die ja offenbar zur Rentabilität der Bahn beitragen soll. Und was die Telekom davon hält, sowas auf ihrem Gelände zu installieren?

Vielleicht wär der Spuk ja dann endlich mal schnell vorbei!
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#623 Andere Länder, 2021-02-28 17:30
andere Sitten.

In der Schweiz werden die Bürger zeitnah und ausführlich über das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie informiert:

https://www.sg.ch/verkehr/oeffentlicher-verkehr/planung-oev-angebote/aktuelle-busplanung/oev-konzept-stadtachsen.html

Die Studie wurde sogar im Neuland veröffentlicht!

Das Ergebnis ist, dass die Idee einer Seilbahn nicht weiterverfolgt wird.
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#622 Überdimensioniert 2021-02-28 08:13
Zitate aus der Studie:

"Daher muss bereits an dieser Stelle konstatiert werden, dass aus den Wechselpotenzialen aus dem MIV - wenn überhaupt - nur ein marginaler Nutzen erzielt werden kann."

"Die geringen zu erwartenden werktäglichen Nachfragewerte zeigen, dass die Seilbahn für diese Verkehrsnachfrage auch bei möglichen Verlagerungen vom MIV und dem Busverkehr völlig überdimensioniert wäre. Die stündliche Kapazität der Seilbahn übersteigt die mögliche tägliche Nachfrage im Untersuchungsraum."
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#621 Lokale Akteure 2021-02-27 18:24
Die sog. "lokalen Akteure", ich vermute mal, das lokale Bauamt, hat aber schon ganz vernünftig gegengesteuert und offenbar bei sämtlichen Varianten Bedenken bzgl. der tatsächlichen Durchführbarkeit geäußert, danke dafür! Die kennen sich hier halt aus.
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#620 auch putzig 2021-02-27 18:04
zitiere Putzig:


Oder eine Station im Kurpark gegenüber dem REWE Getränkemarkt!
Oder direkt unter dem Martin Niemöller-Haus in deren Aussicht zum Feldberg!


die Varianten mit Endstation direkt neben der neuen Seniorenwohnanlage im Weiltal neben dem REWE (gleich viele der Streckenalternativen!) hat auch was zum Schmunzeln, das haben sich die Wohnungskäufer dort sicher auch so gedacht, als die sich da im lauschigen Schmittener Weiltal einkauften, na immerhin einen ÖPNV Anschluss ausser der bereits bestehenden Busverbindung, allerdings mit verbauter Aussicht, dumm gelaufen...
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